1. Dezember das OG beginnt
mit zwei Stunden Verspätung rollt der LKW mit den Betonelementen für die Erdgeschossdecke an: Für unsere Rohbautruppe (Massivbau Lieder GmbH & Co.KG) heisst das jetzt doppelt Gas geben- die Decke muss abends verlegt sein
2. Dezember
Decke bereit zum giessen
Die Stahlbewehrung der EG Decke muss noch abgenommen werden, bevor der Beton reinkommt. Im letzten Moment merken wir das auch da Stahl ist, wo eigentlich der Abluftkanal für die Dunstabzugshaube hin muss. Schon am nächsten Tag ist das Problemchen gelöst und der Durchlass angelegt.
5. Dezember
Sauwetter – trotzdem geht es gut voran. Im Bild kann man schön erkennen das die verbauten Mauersteine abgedeckt sind, damit kein Regenwasser eindringt.
Vorbildlich!
Wir checken jeden Tag 3 mal die Wettervorhersagen: Unter 3° wird’s kritisch mit dem Klebemörtel.. wir liegen so um die 5 Grad.
10. Dezember
Fast geschafft! Jetzt sind wir zuversichtlich, den Rohbau vor dem Schnee dicht zu bekommen.
Eine Hürde gibt es noch:
Der obere Steinring ist hohl und muss mit Beton ausgegossen werden, um das Gewicht der Dachbalken gut zu verteilen. Wir brauchen noch eine kleine frostfeie Frist für das Giessen und Aushärten
dieses Betons.....
und die kriegen wir;-) Das Dach kann zum geplanten Termin montiert werden:
14. Dezember
Als wir morgens kommen sind die Dachbalken bereits aufgelegt. Die Zimmerei arbeitet schon länger mit DEURA zusammen: Die Zimmerleute bringen die Balken fertig zugeschnitten zur Baustelle und da geht dann alles ratzfatz:
Die Dachbalken und die Konstruktion haben wir etwas stärker anlegen lassen als im DEURA Standard vorgesehen. Dadurch haben wir jetzt zusätzliche 100 Kilo Traglastreserve pro qm Dach nach Schneelast ;-) (yep so heisst das.)
Ist schon krass mit was für Details man sich beschäftigt wenn man baut... Jedenfalls ist das Dach dann so stark das es noch bis zu 100 Kilo pro qm mehr tragen kann, auch wenn schon ca 70 Kilo
Schnee drauf liegen. ( falls wir mal Photovoltaik nachrüsten)
Es ist inzwischen so arschkalt, das wir Zimmermannsleute und Rohbautruppe mit heissem Chilicon Carne und Jagertee versorgen - Aufs Richtfest verzichten wir dafür, um die
Jahreszeit wollen die Jungs vom Bau auch lieber pünktlich Feierabend machen. (Alkohol gibt es auf der Baustelle sonst gar nicht, und wird auch von den Handwerkern nicht gewünscht - Bratwurst und
Vita Cola geht aber immer;-)
17. Dezember
Es war schon zu kalt um die Dachfolie zu verkleben. Wir bekommen ein solides Provisorium zum überwintern. Das macht Extrakosten die DEURA tragen muss, aber da haben wir kein Mitleid: Wenns nach uns gegangen wäre hätten wir 4 Wochen früher mit den Bauarbeiten begonnen, dann hätten wir jetzt - zu Weihnachten - vielleicht schon den Estrich in Angriff nehmen können.
Aber den Wettlauf mit dem Winter hat DEURA soweit gepackt das der Rohbau steht- ein Dach ist drauf und die Fenster sollen noch in diesem Jahr eingebaut werden
20. Dezember
Weihnachtsferien für die Baustelle
29. Dezember: Wie versprochen noch im Jahr 2009.....
Nach den Feiertagen wurden die Fenster eingebaut. Die hochwertige 3 Scheiben Verglasung ist bei Deura schon Standard, die Fenster und Terrassentüren werden extra für jedes Haus in der gewünschten Größe gefertigt. (gibts auch in farbig oder in Holzoptik... .aber das kostet extra und war für uns zu teuer..)
Irgendwie liegt das ganze Wohnzimmer tiefer als uns lieb ist.
Die Beratung durch den Fensterbauer Hr. Langenhahn (eine Firma die viel für DEURA macht) war sehr gut, er hatte viel Geduld mit uns, hat sich Zeit genommen und sich intensiv mit unserem Haus
beschäftigt.
Auf sein Anraten haben wir die grossen Scheiben auf der Südostseite (s.o.) als feste Scheiben bestellt: Sie waren eh zu groß für bewegliche Flügel und so haben wir größere Glasflächen. Nur mit
dem Putzen im OG wird's dann kompliziert, da werden wir vielleicht doch mal einen ProfiFensterputzer anheuern müssen;-)
(Im Hintergrund sieht man übrigens das Nachbarhaus, das auch von DEURA gebaut wird!)
Was wir so nicht erwartet hatten:
Jetzt, wo die Fenster montiert sind, spüren wir erst richtig wie tief das Haus auf der einen Seite in der Erde steht. Anhand der Fenster können wir uns jetzt auch besser vorstellen wie hoch der fertige Fussboden sein wird: Und die Erde rund um die Terrassen liegt deutlich höher! Das hatten wir uns nach den Plänen anders vorgestellt, wir lassen die Höhe der Bodenplatte messen: Die stimmt in Relation zur Stichstrasse genau mit den Plänen überein. Aber das Gefälle auf dem Baugrund scheint stärker zu sein als vorausgesetzt.